Der Personalmangel in der Pflege, der Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung oder der Wunsch nach mehr Angeboten für Jugendliche. Beim Netzwerktreffen der Organisationen, die im Bereich Pflege und Soziales im Wipptal tätig sind, kamen Handlungsfelder zur Sprache, die es im Wipptal braucht, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Bereits in der Vorstellrunde wurden drängende Herausforderungen wie der Mangel an gut ausgebildetem Personal, vor allem in der Pflege und in der mobilen psychotherapeutischen Versorgung sichtbar. Auf die Frage nach dem, was es braucht im Wipptal, wurde auf eine lokale Politik mit offenem Ohr, mehr Nachbarschaftshilfe und verstärktes Engagement von Freiwilligen aufmerksam gemacht. Weitere konkrete Punkte waren der Ausbau der Nachmittagsbetreuung und der Tagesmütter im Wipptal und der Wunsch nach mehr Angeboten für Jugendliche. Für Menschen mit Behinderungen werden Wohnmöglichkeiten und Betriebe mit Kooperationsbereitschaft gesucht. Die Organisationen waren sich auch einig, dass eine zentrale Anlaufstelle für Pflege und Soziales im Wipptal hilfreich wäre, um künftig niederschwellig und rasch zu helfen. Jetzt werden die Rückmeldungen des Netzwerktreffens zusammengefasst und dem Planungsverband Wipptal übergeben.

Bei nächsten Netzwerktreffen im Frühjahr sollen die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ins Boot geholt werden, da sie wesentliche Netzwerkpartner sind und die Auswirkungen von sozialen oder gesundheitlichen Notlagen direkt mittragen, so eine teilnehmende Organisation. Gerade in Blick auf den immanenten Personalmangel in wesentlichen Versorgungsbereichen ist eine enge Zusammenarbeit der handelnden Organisationen notwendig, um das Helfersystem in hoher Qualität handlungsfähig zu halten.

Rückfragehinweis und weitere Informationen: Stefan Freytag, 0676 7015517

Dieses Projekt wird realisiert mit Unterstützung der Europäischen Union, Bund und Land (IWB).

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